Das MINT:pink-Projekt läuft auf vollen Touren. Die beteiligten Schülerinnen des MCG sind Feuer und Flamme, wenn es darum geht, neueste Technologien zu erkunden und Einblicke in naturwissenschaftliche Forschungsfelder zu gewinnen. Sie haben bereits ihren vierten Programmtag in diesem Schuljahr absolviert und bei dieser Gelegenheit einiges über das Fliegen gelernt.

 

Das von der Initiative NaT aus der Taufe gehobene Projekt MINT:pink hat viele Unterstützer, namhafte Unternehmen wie Aurubis, E.on oder Lufthansa Technik etwa oder die Hamburger Hochschulen.

So führte der jüngste Programmtag die Schülerinnen des MCG gemeinsam mit MINT-Koordinator Andreas Spangenberg an die Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg (HAW).

Dort hatte die Gruppe zunächst Gelegenheit, einer Kurzvorlesung zur "Faszination Fliegen" zu lauschen, in der Prof. Dr.-Ing. Detlef Schulze den Schülerinnen die Entwicklung des Fliegens näher brachte. Er blickte auf manche Fehlversuche zurück, die seit der Antike unternommen wurden, bis 1903 den Brüdern Wright die Konstruktion erster flugtauglicher Gleiter gelang. 

 

Nach den wissenschaftshistorischen Einblicken wurden die Schülerinnen selbst aktiv. Sie bekamen den Auftrag, aus Styropor, Stecknadeln und Klebeband innerhalb von 30 Minuten einen Wurfgleiter zu bauen.

Hierbei entstanden sehr unterschiedliche Modelle, die ebenso unterschiedliche Flugbahnen hinlegten: Einige sanken rasch auf den Boden, andere flogen eigenwillige Kurven, wieder anderen gelangen richtige Gleitflüge in der Luft. Im Anschluss erklärte Prof. Schulze den Schülerinnen, wie man es "richtig" machen kann und worauf es beim Flugzeugbauen zu achten gilt.

 

Eine weitere Besuchsetappe führte die Gruppe in das Labor der Windkanäle, in denen Strömungseigenschaften verschiedener Modelle real bei Windgeschwindigkeiten bis zu 100 km/h getestet werden. Die Bachelor-Arbeit eines HAW-Studenten beschäftigt sich mit den Strömungseigenschaften eines Golfballs, der nun in Übergröße in den Windkanal gehalten wurde, sodass die Besucherinnen die Stromungseigenschaften bei gleichzeitiger Drehung des Balls beobachten konnten. 

Gemeinsam mit einer Professorin der HAW beantwortete der Student schließlich alle Fragen der Schülerinnen. Auf Interesse stießen nicht zuletzt Informationen zum Arbeitsklima und zu den besonderen Lernmethoden der Universität.  

 

Den nächsten Projekttag wird die MINT:pink-Gruppe an der Universität Hamburg erleben, wo Experten mit den Reizen anorganischer Chemie aufwarten.

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