Respekt und Toleranz

In der Woche vor dem Christopher Street Day zeigt das Wandsbeker Rathaus – wie viele andere Institutionen – Flagge. Doch wie sieht es eigentlich das ganze Jahr über auf Schulhöfen aus, wenn es um den Respekt gegenüber ‚anderen’ Lebensformen, gegenüber Schwulen, Lesben, Bi- und Intersexuellen sowie Transidenten geht? Um Berührungsängste abzubauen, führen alle 9. Klassen des MCG ein Projekt zur Vielfalt von Lebensweisen und sexuellen Identitäten durch, das zugleich einen Beitrag für ein von Respekt und Selbstbestimmung geprägtes Leben leistet.

 

Im Rahmen des Projekts besuchen die 9. Klassen die Aufklärungsgruppe soorum im Magnus-Hirschfeld-Centrum. Die Gruppe besteht aus jungen Lesben und Schwulen, Hetero- und Bisexuellen, die mit den Schülerinnen und Schülern offen über die Vielfalt sexueller Lebensweisen diskutieren. Bei dieser Begegnung besteht die Möglichkeit, den Identitätsprozess zu reflektieren, den schwule, lesbische, bisexuelle oder transidente Jugendliche aufgrund von Diskriminierungserfahrungen und Unsichtbarkeit anders als heterosexuelle erleben. Ein Ziel ist es, dass der Identität und dem Sexualverhalten anderer Menschen Respekt und Toleranz entgegengebracht wird, auch wenn es sich von der eigenen Identität und dem eigenen Verhalten unterscheidet.

 

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