Wie aus fünf Mal fünf 25 wird und es sich dabei nicht um Mathe, sondern um Literatur handelt, erlebte man bei der großen Prämierungs-Gala des 5. MCG-Literaturwettbewerbs. 25 Nachwuchsschriftsteller_innen, die alle einen Text zum Motto "Fünf!“ verfasst hatten, warteten gespannt auf die Nennung der Nominierten in den 5 Kategorien.

 

Und nach einer feierlichen Vorstellung aller Schriftsteller durch Moderator Tilman Immisch ging es auch schon ans Preiseverteilen. In der Kategorie Fantasy gewann unsere jüngste Hauptpreisträgerin Elfie Reinhard aus der 5b mit ihrer Geschichte „Das fünfte Mal Mitternacht“. Elfie erzählte von den Abenteuern des Zauberers Gunt-Gurbrat, der Zauberer von Fünfstein ist und beim 5. Mal Mitternacht eine Party feiern möchte, aber dann so seine Schwierigkeiten damit bekam. Felina Wiencke aus der 6c gewann erneut, diesmal in der Kategorie Spurensuche mit ihrer einfühlsamen Schilderung der Flucht des 10jährigen Ich-Erzählers aus Syrien über das Mittelmeer bis nach Deutschland.

 

Emanuel Matthews aus der 7a ist einer der hartnäckigen Teilnehmer, die jedes Jahr einen Text einreichen und von Jahr zu Jahr besser werden. So gewann er endlich in diesem Jahr in der Kategorie „Nachdenken über das Menschsein“. Emanuel verfasste einen philosophischen Text mit dem Titel „Quintessenz“, in dem er den Leser mit auf eine bildhafte Gedankenreise nimmt und auf die berühmte Frage, was die Welt im Innersten zusammenhält, eine Antwort sucht. Bei Marko Knudsen ging die Reise des Ich-Erzählers nicht durch seine Gedanken, sondern nach Mölln auf Klassenfahrt – ein Szenario, das jeder MCGler gut kennt. Doch Marko machte aus dem allseits bekannten Unterfangen einen echten Horrortrip mit überraschend fröhlicher Wendung und erhielt dafür den Hauptpreis in der Kategorie „Der Schein trügt“.

 

Charly Lübcke, der zum Zeitpunkt der Gala auf Romreise war, brachte abschließend trotz seiner Abwesenheit den Saal so richtig zum Lachen, und zwar als Juror Henri Schwiegelshon Charlys Gangstergeschichte „Ein Bankraub mit Hindernissen“ vorlas. Charly darf sich nach seiner Rückkehr über den Literaturpreis in der Kategorie Humor freuen und wie alle anderen Sieger in der Europa-Passage mal so richtig shoppen gehen. Einen kleinen Shoppinggutschein für das Quarree, eine Urkunde und den von der Jury begutachteten Text erhielten am Schluss alle Teilnehmer, denn wie der Moderator bereits zu Beginn des Abends betonte: „Sie alle sind Sieger, denn ein jeder Text, der für den Wettbewerb verfasst wurde, ist ein echter literarischer Gewinn.“

 

Und das dies etwas Besonderes ist, spürte man den ganzen Abend lang, vor allem an den großartigen Texten, die vorgelesen wurden, aber auch der gesamte Rahmen der Veranstaltung war sehr würdevoll. Dazu bei trugen die Juroren Johannes Loos, Iona Cumming und Larissa Essler, die mit den Deutschlehrerinnen Tine Brose und Marlene Thobaben als Laudatoren alle nominierten Texte würdigten. Aber auch die musikalischen Beiträge von Sara Panjaitan und der Schulband Duckside waren von höchster Qualität. Unterstufenkoordinatorin Julia Tölke dankte allen Teilnehmer_innen, Mitwirkenden und der Organisatorin Carolin Sinhuber mit gelben Rosen und einem Blumenstrauß.

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