Mit 1,0 zum Abitur

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Folge deinem Traum und sei großartig! - Diesen Rat gab Abiturient Bjarne Pagers in seiner Rede seinen Mitstreitern bei der Abiturverleihung mit auf den Weg und es ist davon auszugehen, dass dies gelingen wird. Denn 81 Schülerinnen und Schüler haben am MCG ihr Abitur erhalten und davon haben immerhin 23 eine Eins vor dem Komma.

Vier von Ihnen waren fast gleich auf und machten das Ranking unter den Ersten unter sich aus. Nico Kißing und Noorjan Saidi sind unsere Jahrgangsbesten mit dem Traumschnitt von 1,0 geworden, dicht gefolgt von Yifan He und Lena Blohm mit 1,1. In seiner Antrittsrede als das Abitur verleihender Oberstufenkoordinator wies Marcus Wendt jedoch mit analytischem Geschick in seiner eigens für diesen Abend gezimmerten Präsentationsleistung darauf hin, dass es nicht immer so vielversprechend für den Jahrgang in den letzten acht Jahren aussah: ein Blick in die Klassenbücher aus der pubertären Phase gab darüber besonders Aufschluss: 90 Prozent erschienen da schon mal im Mathematikunterricht ohne Hausaufgabe, Fegen wollte niemand und aufgrund von übertriebenen Duftattacken mussten die Klassenlehrer das Benutzen von Deosprays untersagen. Doch darüber darf nun für immer geschwiegen werden, denn seine Leitfrage beantwortete Wendt auf jeden Fall mit einem klaren JA: die Fünftklässler aus dem Jahr 2009 wurden von ihren Eltern und den Lehrkräften des MCG richtig auf das Leben vorbereitet.

Abiturient Bjarne Pagers unterstrich in seiner Rede, was bereits von Beginn an in Klasse 5 zu ahnen war: „Dieser Weg wird kein leichter sein…“, doch dank des erworbenen Teamgeistes - und sei es bei Mathearbeiten  - , aber vor allem dank seiner Lehrer, allen voran Herrn Robinson, und dank seines „Hühnerhaufens“, dem Bili-Profil, und dank der Eltern, sei es nun geschafft. Mit ausrangierten Spielzeugautos, einer etwas  in die Jahre gekommenen Puppe und einem Laserschwert erinnerten die Elternvertreterinnen Frau Dahlke und Frau Osius dann an die Kindheit unserer Abiturienten, die einst - frei nach Erich Kästner - als „Früchtchen“ eingeschult wurden und nun zu Individualisten im positiven Sinne herangereift seien.

Schulleiterin Rotraud Nesemeyer nutzte den großen Tag, um sich im Namen der Schule bei all den engagierten Eltern zu bedanken, die mit dazu beigetragen haben, den Abiturienten eine ereignisreiche Schulzeit zu bereiten. Familie Lange unterstützte nämlich in photographischer, technischer und musikalischer Manier bei der Formel Eins und im Orchester und Dahlkes engagierten sich im Elternrat, im Schulverein, bei den Ruderern, bei den Lesepaten oder im Küchenausschuss, um nur einiges zu nennen. Aber auch die Schülerinnen und Schüler ehrte die Schulleiterin: bemerkenswert war der Einsatz vieler des Jahrgangs als Streitschlichter, als AG-Leiter, beim Rudern, der Formel Eins oder beim Schulsanitätsdienst. Geehrt wurden aber auch die, die im Abitur letztendlich beim Verfassen hervorragender Klausuren auffielen. So wurden in den Fächern Deutsch und Chemie der „Sattelberg-Preis“ und der „Axel-Rühr-Preis“ verliehen, die von unserem ehemaligen Schulleiter und unserem ehemaligen stellvertretenden Schulleiter gestiftet wurden.


Zum Schluss erhielten dann alle ihr Zeugnis, zusammen mit einer Rose und den besten Wünschen für eine glückliche Zukunft. Gleichzeitig heißt es nun aber auch Abschied nehmen, von den Tutoren, den Mitschülern und einem geregelten Schulalltag. Zuvor wurde aber noch richtig gefeiert, und zwar beim Abiball im Schuppen 52 im Hamburger Hafen. Und während drinnen der eine andere damit beschäftigt war, mit seinen Schulkameraden ein letztes Mal zu plaudern, mit den Lehrern über vergangene Episoden aus dem Unterricht zu scherzen oder gar zu einer Rumba Walzer zu tanzen,  trafen sich andere auf der Terrasse unter Hamburgs Sternenhimmel und blickten auf die großen Schiffe, die wo möglich alle ein wenig daran erinnerten, dass es nun auch für unseren Abiturjahrgang 2017 in die weite Welt hinaus geht.

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