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„Emilia Galotti – ein Trauerspiel.“ So lautet der offizielle Titel der Abiturlektüre von Gotthold Ephraim Lessing – und das mag auch mancher Deutschkurs im S2 gedacht haben, wenn er angesichts einer sprachlich schwierigen Stelle im Stück verzweifeln wollte.

 

Denn so spannend und überraschend aktuell die Thematik dieses Klassikers aus der Aufklärung sein mag, so anspruchsvoll ist auch die fast 250 Jahre alte Sprache. Wie schön, wenn man da Besuch von Profis bekommt, die das Stücke szenisch auf die Bühne bringen.

 

Ende November inszenierten Ute Hannig vom Deutschen Schauspielhaus in Hamburg sowie ihr Kollege Janning Kahnert (Düsseldorf) "Emilia Galotti" sowie das zweite für das Zentralabitur verpflichtende Drama "Maria Magdalena" (Friedrich Hebbel) für die SchülerInnen aus den S2-Deutschkursen in der MCG-Pausenhalle. Im Anschluss reichte die Zeit sogar noch aus, um in ein Gespräch über die Deutungsmöglichkeiten der Texte einzusteigen. Die SchülerInnen waren dankbar für diese Art der Verständnishilfe: „Der Unterschied zwischen selber Lesen und echten Schauspielern ist echt enorm!“, raunten sich zwei Schülerinnen in der letzten Reihe zu. Dass die szenische Lesung so gut ankommt, freut natürlich auch Frau Hannig und Herrn Kahnert: „Es war wieder herrlich, am MCG zu lesen. So tolle Schüler!“ 

 

Noch steht nicht fest, welche Texte für das Zentralabitur 2021 anstehen werden, aber eines ist bereits sicher. Frau Hannig und Herr Kahnert kommen gerne wieder!

Text: Gd

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