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Ende Oktober besuchte der S3-Deutschkurs von Frau Behnen im Rahmen der Kultur-AG einen Poetry-Slam im Nochtspeicher (St. Pauli). Der dreistündige Abend begann mit einer Einführung in das Geschehen eines Poetry Slams. Dabei wurde das Publikum eingebunden, wodurch die Veranstaltung insgesamt persönlicher und gemütlicher wirkte.

Künstlerinnen und Künstler verschiedenen Alters präsentierten eine große Themenvielfalt von Alltäglichem bis zur Gesellschaftskritik in Form von Lyrik. Um dem Publikum eine möglichst nahbare Performance zu liefern, untermalten sie ihre Darbietungen teilweise mit aufwendiger Mimik und Gestik.

Dank überraschender Auftritte entstand eine lockere Stimmung: So zum Beispiel sprang eine Dichterin spontan ein und ein weiterer Künstler fasste die Geschehnisse des Abends in seinem Vortrag zusammen. Fünf Publikumsgäste schlüpften in die Rolle der Jury. Dabei wurde schnell klar, dass eine objektive Bewertung gar nicht so einfach ist.

Ingesamt war der Abend ereignisreich und lustig. Wir durften uns einer neuen Atmosphäre widmen, die uns mehr über Poesie und Künstler im Zusammenhang gelehrt hat. Unter anderem wurde offensichtlich, dass Kunst im Auge des Betrachters liegt und wir diese nicht kategorisieren können.

Der Erfahrungsbericht stammt von Schülerin Lena Mai Ling (S3) und wurde für die Veröffentlichung redaktionell bearbeitet.

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