Diese Headline irritierte das S3-Medienprofil schon etwas. Immerhin hatte Seminarleiterin Frau Sinhuber Redakteure vom  SPIEGEL als Kooperationspartner für das Pressesemester gewinnen können. Aufgabe war, das dem Verlag zugehörige Jugendportal "bento" zu testen, wo diese Headline gepostet wurde. Emre Sekerli forschte mit und lernte am Ende nicht nur, wie man Milchreis kocht. Hier sein Bericht:

"Schon mal Milchreis mit Matcha und Mango probiert? Das wär mal was anderes und es würde bestimmt auch nicht schlecht schmecken. Ich möchte jedoch nicht über Milchreis schreiben, sondern erstmal darüber, was "bento" eigentlich ist. Denn das hat mein Profil am Anfang auch nicht gewusst. Mit japanischen Lunchboxen hatte es jedenfalls nichts zu tun. 

Es ist vielmehr das Pendant zu SPIEGELOnline, das die 18-30jährigen angesprechen soll. „In Städten ist "bento" ja schon relativ bekannt“, verriet uns Chefredakteurin Frauke Lüpke-Narberhaus, „deshalb möchte "bento" wissen, was junge Menschen auf dem Land über das Online-Angebot denken.“ Und so haben wir zum Projektauftakt von den Chefredakteuren Frauke und Ole ganz zeitgemäß eine Videobotschaft erhalten, in der sich die beiden locker und authentisch vorgestellt haben. Da uns bereits eine Reihe von Fragen vorgegeben wurden, fehlten nur noch die Personen vom Land. Das Medienprofil hat sich dieser Aufgabe natürlich gestellt, passende Interviewpartner gesucht und die Ergebnisse für den großen Tag im SPIEGEL Haus vorbereitet.


Am 8. November war es dann so weit, der Termin auf der Ericusspitze 1 stand bevor. Das Medienprofil hat sich also auf den Weg in die HafenCity gemacht. Im SPIEGEL Haus angekommen, gab es erst einmal erstaunte Gesichter. Das Atrium, welches sich auf über 13 Stockwerke erstreckt, hat mit seinen vielen Querverbindungen aus Treppen und Brücken, den Eindruck erweckt, man wäre in Hogwarts des 21 Jahrhunderts gelandet. Bewegt haben sich die Treppen nicht und auch Professor Dumbledor war leider nicht anzutreffen, dafür mahnte uns an der Wand die Inschrift Rudolf Augsteins: "Sagen, was ist." Und das taten wir dann: im Konferenzraum bei der Präsentation unserer Ergebnisse. Schließlich hatten wir herausgefunden, dass den meisten Befragten aus der Provinz wie uns selbst „bento“ völlig unbekannt war, sie jedoch nach eingehender Nutzung mit dem Konzept von App und Website sehr zufrieden seien. Auf bento.de findet man nämlich einen Mix aus Nachrichten, Unterhaltung und emotionalen Geschichten. 

„Das gefällt den meisten auch sehr gut, aber das kann auch schnell zu viel auf einmal werden. "Bento" sollte besser personalisiert werden können, dann würden nur relevante Beiträge den Usern angezeigt werden“, hieß es vom Medienprofil, das nicht Lob und Kritik äußerte, sondern und auch Tipps für ein besseres „bento“ parat hatte. Letztendlich wurde unsere Arbeit gelobt und im Anschluss haben wir noch ein paar Hintergrundinformationen zu „bento“ von  Frauke erhalten. Ein Blick in die Redaktion von SPIEGELOnline im 13. Stockwerk und von „bento“ im Erdgeschoss wurde uns  nicht verwehrt. Ganz so bunt wie „bento“ waren beide Redaktionen dann doch nicht, dafür die Menschen, die hinter „bento“ stehen, und wer weiß, vielleicht schafft es „bento“ durch unsere Hilfe auch in höhere Etagen."

Emre Sekerli, S3-Medienprofil

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