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Der Krieg in der Ukraine geht uns alle an. Umso wichtiger ist es, das Erlebte der betroffenen Menschen zu hören und Unterstützung zu leisten. Aus diesem Grund veranstaltet das MCG am 7. April um 18:30 Uhr in der Pausenhalle einen Benefizabend mit anschließender Diskussion. Oberstufenschülerinnen und -schüler zeigen in diesem Rahmen drei Theaterstücke und sammeln Spenden für Jugendliche aus dem Donbass.

 

Einige dieser Jugendlichen sind für die S4-Schülerinnen und Schüler keine Unbekannten. Bereits vor der drastischen Eskalation des - seit 2014 schwelenden - Konfliktes, fand eine Kooperation zwischen dem MCG und dem hamburger Theaterregisseur Georg Genoux und seinen Schülerinnen und Schülern aus Nikolajewka im Donbass/Ostukraine statt. Drei geflüchtete Jugendliche aus Nikolajewka stehen dem Publikum nach dem Theaterabend für ein Gespräch zur Verfügung. Federführend für die Kooperation sind MCG-Lehrerin Frau Buchberger sowie Georg Genoux. Die ukrainische Pädagogin Yana Gumenaya und Regisseurin Olga Bakhuka dieses gemeinsamen Projektes werden an dem Benefizabend anwesend sein.

 

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Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie Eltern und Freunde. Es wird um rechtzeitiges Erscheinen gebeten, da es sich um eine 3G-Veranstaltung handelt und entsprechende Nachweise beim Einlass am Haupteingang des MCGs kontrolliert werden. 

 

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Hier sind einige Infos zu den Theaterstücken:

 

S4-Theaterkurs (Ld): Maleficent - eine Adaption

Es war einmal … damit beginnt jedes Märchen. Was passiert jedoch, wenn man ein Märchen auf seinen Kern reduziert - was bleibt übrig? Ein Machtkampf zwischen zwei Reichen, die Suche nach Rache und das Verlangen nach Recht. Der S4-Theaterkurs hat sich in diesem Semester theatral mit inhaltlichen Themen einer modernen Dornröschen-Version auseinandergesetzt und Parallelen zu unsere Gegenwart gezogen: Der immer wiederkehrenden Kampf um Macht und Herrschaft und die Frage, ob es tatsächlich eine Art „Fluch“ gibt, der die Menschheit immer wieder ins kriegerische Verderben führt. 



S4-Theaterkurs (Beh): Spiegel
Das Fortbestehen der Menschheit hängt einzig und alleine davon ab, ob ein riesiger Spiegel gefunden werden kann, welcher das gleißende Sonnenlicht das auf die Erde trifft, zurück in den Weltraum spiegeln kann. Diese Dystopie ruft religiöse Fanatiker, Geheimorganisationen und Kriminelle auf den Plan, welche mit Hilfe der Bevölkerung (in diesem Fall der Zuschauer) versuchen, das Schicksal für sich zu entscheiden. Die Schülerinnen und Schüler des S4 haben, unter der Leitung von Frau Behnen, ein performatives Stück entwickelt, welches alle Sinne der Zuschauer in herausfordert.



S4-Theaterkurs (Bb): Helden – ГЕРОЇ: Spuren des Überlebens oder die Helden meiner Kindheit
Wer ist eigentlich mein Held? In Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern aus Nikolajewka/Ostukraine und dem Theaterregisseur Georg Genoux aus Hamburg entwickelte der S4-Theaterkurs Szenen, die das Heldenhafte zeigen sollen. Getroffen haben sich die ukrainischen Schülerinnen und Schüler mit den hamburger Schülerinnen und Schülern im realen Leben nie, nur digital kamen sie miteinander ins Gespräch und stellten sich die Frage, ob man, wenn man so Grausames wie die Weltkriege, den Holocaust, den Krieg 2014 in der Ukraine erlebt und überlebt hat und jetzt die Heimat verlassen muss, weil wieder Krieg in der Ukraine ist, je wieder glücklich im Leben werden kann und wieder Sinn finden kann. Die ukrainischen Schülerinnen und Schüler und der Theaterkurs S4 wollen in Szenen und mit eigenen Texten berühren und die ernsten, nachdenklichen aber zugleich auch hoffnungsvolle Gedanken theatral mitteilen.